AKTUELLES

Besuchen Sie uns auf der I+E in Freiburg.

Die I+E findet vom in der Messe Freiburg statt.

Wir zeigen Ihnen dort unsere Neuheiten wie z.B. transparenten Brandschutz für Holz, was besonders attraktiv für den Laden- und Innenausbau ist. So können seit Neuestem auch Holzoberflächen schwerentflammbar ausgerüstet werden und die natürliche Maserung bleibt trotzdem sichtbar.
Außerdem können Sie sich über antibakterielle Lacke für Hygienebereiche wie Großküchen und Krankenhäuser informieren. Sämtliche Oberflächen wie Kunststoffe, Beton, Stahl und Stein können mit diesem Material bearbeitet werden.

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Wir freuen uns auf Sie!

Messe Freiburg
Europaplatz 1
79108 Freiburg

Antibakterieller Lack

Keime und Bakterien lauern überall. Dies kann vor allem in Krankenhäusern, Pflegeheimen, öffentlichen Schwimmbädern oder Kindergärten zu einem großen Problem werden. Die Schultis Lackiertechnik arbeitet deshalb seit jüngster Zeit auch mit einem speziellen antibakteriellen Lack. Dieser neue Lack ist mit kleinen Silberteilchen angereichert, die das Wachstum von Keimen und Bakterien verhindern.

Sämtliche Oberflächen wie Kunststoffe, Beton, Stahl und Stein können mit diesem Material bearbeitet werden. Auch holzbeschichtete Flächen, denn hier können sich Bakterien und Pilze ebenfalls schnell ausbreiten. Der neue antibakterielle Lack sorgt dafür, dass die Keime keine Überlebenschancen haben. Die winzigen Silberteilchen sondern permanent positiv geladene Ionen ab, die die Bakterienzellen angreifen. Dabei zerstören sie die Enzyme, die die Nährstoffe für die Zelle transportieren, sowie die Zellwand. Durch den antibakteriellen Lack bleiben die Oberflächen keimfrei. Schultis wird mit diesem neuen Werkstoff auch neue Märkte erschließen.

Gründliche Vorarbeiten für farblosen Holzbrandschutz

Bei der Lackierung von Holzflächen setzt die Schultis Lackiertechnik schon seit einem Jahr auf den farblosen Holzbrandschutz „HENSOTHERM 1KS innen“ der Hamburger Rudolf Hensel GmbH. Nach Angaben des Herstellers werden Hölzer, die mit diesem Brandschutzmittel beschichtet wurden, zu „schwer entflammbaren“ Baustoffen der Brandschutzklasse B1.

Auf die Holzflächen muss dabei zunächst in zwei Spritzgängen der so genannte Dämmschichtbildner beziehungsweise das eigentliche Brandschutzmaterial aufgebracht werden. In zwei weiteren Spritzgängen wird dann der Decklack aufgetragen. Die Materialien erscheinen zunächst milchig trüb und härten dann klar aus. Wichtig ist nach Herstellerangaben die Einhaltung der Trocknungszeiten zwischen den einzelnen Spritzvorgängen. Dies gilt vor allem für den Dämmschichtbildner.
Auch das Holz selbst bringt als „lebendiger“ Werkstoff einige Widrigkeiten mit sich, welche es zu beachten gilt. So ist zum Beispiel die Restfeuchte des Holzes ein wichtiger Parameter. Die muss im Rahmen der Wareneingangskontrolle bei jedem Bauteil genau geprüft werden, bevor das Holz zur Beschichtung freigegeben werden kann. Zu beachten sind außerdem die unterschiedlichen Saugeigenschaften des Holzes, damit die Beschichtung ein gleichmäßiges Aussehen erhält. Besonderen Wert legt Schultis deshalb auch auf die Vorbereitung der Holzoberfläche, die sehr sauber geschliffen werden muss. So ist zum Beispiel ein Fingerabdruck vor der Beschichtung möglicherweise gar nicht zu sehen. Nach dem Aushärten des Materials kann dieser Abdruck jedoch sogar noch deutlicher, also wie durch eine Lupe vergrößert, sichtbar werden.
Der Platzbedarf für die Bearbeitung der Hölzer ist allein schon wegen der langen Trocknungszeiten und der dementsprechend langen Verweildauer in den Produktionsräumen enorm. Insofern hat Schultis mit seiner Produktionsfläche von rund 10.000 Quadratmetern vorgesorgt.